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Universität zu Köln

Philosophische Fakultät

Philosophisches Seminar

Philosophisches Sprachlabor

Als „Freund des Begriffs“ bestimmt Gilles Deleuze den Philosophen und das Schaffen neuer Begriff als den eigentümlichen Gegenstand der Philosophie. Zu dieser Kompetenz gehört auch das Übersetzen – und zwar von Anfang des Philosophierens an. Denn der Übersetzer versteht nicht nur, er schafft Begriffe.
Daher ist Philosophie der Sache nach stets auch Übersetzung. Viele vermeintliche Neuanfänge der Philosophie waren in Wahrheit Übersetzungen – und das ganz buchstäblich: aus dem Griechischen ins Lateinische und Arabische, aus dem Arabischen ins Hebräische und Lateinische, aus dem Lateinischen in die neuen philosophischen Muttersprachen Deutsch, Französisch und Englisch.
Das Philosophische Sprachlabor am Philosophischen Seminar der Universität zu Köln bietet ab dem Wintersemester 2014/15 philosophische Sprach- und Lektürekurse in Griechisch, Latein, Hebräisch und Arabisch an.
Ziel ist die Vermittlung und Vertiefung sprachlicher Grundlagen anhand philosophischer Texte. Geplant sind jeweils im Wechsel zwei Kurse pro Sprache:

Prof. Dr. Christoph Helmig – Prof. Dr. Andreas Speer – Jun.-Prof. David Wirmer


Weitere Informationen finden Sie hier.

Achtung: Latinum, Graecum oder Hebraicum lassen sich mit der Teilnahme nicht erwerben.

Interdisziplinäre Veranstaltungen im WS 2014/15

Im Wintersemester 2014/15 bietet das Institut für Altertumskunde in Abstimmung bzw. Zusammenarbeit mit dem Philosophischen Seminar die folgenden Veranstaltungen an:

Wer soll die rettende Planke bekommen? Ethische Konzepte bei Aristoteles, in der Stoa und bei Cicero – Prof. Dr. Manuwald

Die Intellektuellen und die Stadt – Prof. Dr. Ameling, Prof. Dr. Bettenworth, Dr. Boschung, Prof. Dr. Hammerstaedt, Prof. Dr. Helmig, Dr. Kootz